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© Anna Popkova - Fotolia.com  Lexikon Garten - Pflanzen im Garten, Pflege Planung und Gestaltung des Gartens

 




Gartenarbeiten im OktoberApfelbaum


Oktober ist Pflanzzeit für Bäume, Hecken, Sträucher und Rosen. Aber auch das herbstliche Aufräumen und Säubern der Beete  nimmt seine Zeit in Anspruch. Wenn nun die Blätter fallen, muss das Laub regelmäßig, vor allem von den Rasenflächen, entfernt werden. Empfindlichere Pflanzen müssen in ihre Winterquartiere.

Bäume & Sträucher, Rasen, Rosen, Gemüse & Kräuter, Blumen
 

Bäume und Sträucher

Solange der Boden frostfrei ist, können heimische Obstarten, wie Kirschen, Pflaumen, Äpfel, Birnen und auch Beerensträucher gepflanzt werden, ebenso Ziergehölze. Die frisch gepflanzten Gehölze sollten am Anfang häufig gegossen und mit einer Abdeckung vor Austrocknung geschützt werden. Bei wärmebedürftigeren Arten empfiehlt es sich mit der Pflanzung bis zum Frühjahr zu warten.

Die nach der Ernte beschnittenen Himbeeren und Brombeeren können eine dicke Mulchschicht vertragen.Empfindliche Obstsorten, wie Kiwi und Weintraube, sollten in rauen Lagen mit Reisig oder ähnlichem Material abgedeckt werden.

Sofern noch nicht geschehen, werden die laubabwerfenden Hecken geschnitten.

 

 

 

Rasen

Der Rasen muss im Herbst in der Regel nicht mehr so häufig gemäht werden. Wenn die Saison für das Rasenmähen vorbei ist, in der Regel Ende Oktober, sollte der Mäher gründlich gereinigt und bei Benzinmähern Treibstoff abgelassen werden sowie Öl gewechselt.

Besonders wichtig im Herbst ist, das gefallene Laub von den Rasenflächen zu entfernen. Eine dichte Laubschicht verhindert die notwendige Sauerstoffzufuhr, ohne die der Rasen nicht atmen kann, und verfault.

 

Rosen

Verblühtes und kranke Triebe sollten zurückgeschnitten werden. Ein kräftiger Rückschnitt empfiehlt sich erst im Frühjahr. Die Veredelungsstelle kann durch Anhäufeln vor Bodenfrost geschützt werden.

Ende Oktober beginnt die Pflanzzeit für Rosen. Der Boden sollte tiefgründig gelockert und mit Humus angereichert werden. Neupflanzungen am besten mit etwas Reisig oder ähnlichem Material vor Frost schützen. 

 

Gemüse und Kräuter

 

Das Wurzelgemüse, wie Möhren, Rote Beete und Sellerie sollte abgeerntet sein, bevor die ersten starken Fröste Einzug halten. Zum Lagern eignet sich feuchter Sand.

Besteht Frostgefahr sind auch Tomaten-, Gurken-, Paprika- und Zuccinipflanzen zu schützen oder abzuernten.

Wintersteckzwiebeln kommen in die Erde, Rhabarber sowie mehrjährige Kräuter können gepflanzt werden.

Frostempfindliche Kräuterkulturen sind vor dem Winter gut abzudecken. Rosmarin verträgt die Kälte beispielsweise nicht und wird über Winter am besten in einem hellen, kühlen Raum gelagert.

 

Blumen

Die einjährigen Sommerblumen können spätestens nach dem ersten Frost entfernt werden. Verblühte Beetstauden werden über dem Boden abgeschnitten. Auf offenen Beeten kann etwas Kompost oberflächlich in den Boden eingearbeitet werden.

Frostempfindliche Zwiebel und Knollen werden nach dem Absterben des Laubs ausgegraben und in einem kühlen, jedoch frostfreien Raum gelagert. Gladiolen trocken in Torf lagern, Dahlien und Canna besser in feuchtem Sand.

Im Oktober ist es Zeit, Balkon und Terrasse zu beräumen, lediglich die Winterbepflanzung verbleibt. Bepflanzte Gefäße, die den Winter über im Freien bleiben sollen, können durch Schutzhüllen isoliert werden.

Nicht winterharte Pflanzen sollten spätestens im Oktober in ihr Winterquartier. Helle Kellerräume oder unbeheizte Treppenhäuser mit Temperaturen von 5 bis 10 °C sind ideal dafür. Die Pflanzen können auch in vielen Gärtnereien über die Winterperiode eingelagert werden. Dies ist jedoch nur bei sehr wertvollen Pflanzen ratsam, da die fachgerechte „Überwinterung“ oft teurer ist als der Neukaufpreis der Pflanzen.